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Holztreppen – der Weg nach Oben 19. August 2011

Erstellt von Rudolf unter : Allgemein

Wenn ein Gebäude über mehr als eine Etage verfügt, stellt sich die Frage nach einer entsprechenden Treppe. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Platzierung und der zu verwendenden Materialien.

Ein bis heute beliebter Klassiker beim Bau von Treppen ist Holz. Es glänzt dabei vor allem mit seiner Natürlichkeit und seinen guten Eigenschaften als Wärmespeicher. Der Bau von Holztreppen fällt in den Aufgabenbereich der Tischler und Schreiner, den Spezialisten für die Holzverarbeitung. Da für den Bau einer Treppe neben den umfangreichen Kenntnissen bezüglich der Materialeigenschaften von Holz auch die exakte Beachtung der Statik erforderlich ist, sollten Sie dies stets dem Fachmann überlassen. Darauf wird auch vom Deutschen Holztreppen Institut DHTI immer wieder hingewiesen.

Während die baulichen Aufgaben vom Handwerker durchgeführt werden, haben Sie als Auftraggeber stets ein Mitspracherecht bezüglich des Designs. So entscheidet die Wahl des Holzes nicht nur über den Preis, sondern zugleich auch über die Optik der Treppe. Während Massivholz zwar sehr robust und hochwertig ist, liegt sein Preis jedoch weit über dem von furniertem Spannholz.

Besonders gut eignen sich Harthölzer wie Eiche, da sie aufgrund ihrer Robustheit über eine sehr lange Lebensdauer sowohl als Trägerkonstruktion als auch bei den Stufen verfügen. Doch auch Weichhölzer können verwendet werden, nur bedürfen sie eher einer Renovierung. Die verbreitetsten Holzarten für Treppen sind Buche und Ahorn, nicht zuletzt aufgrund ihrer eleganten Maserung und den warmen Farbtönen. Für Außentreppen werden seit einiger Zeit auch exotische Hölzer wie Teak und sibirische Eiche verwendet, da diese als besonders witterungs- und schimmelresistent gelten. Bevor Sie sich für ein Holz entscheiden, sollten Sie sich vom Fachmann ausgiebig beraten lassen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie viel Freude mit der Treppe haben werden.

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